marcus günther l

Marcus Günther l Invasion l 2024 l Öl auf Leinwand l 95 x 80 cm l 5.250 Euro

Marcus Günther l Die Obhut l 2024 l Öl auf Leinwand l 95 x 80 cm l 5.250 Euro

Marcus Günther l Mär l 2025 l Öl auf Leinwand l 95 x 80 cm l 5.250 Euro

Marcus Günther l Aktivierung l 2025 l Öl auf Leinwand l 95 x 80 cm l 5.250 Euro

Marcus Günther l Gefilde l 2024 l Öl auf Leinwand l 140 x 100 cm l 7.200 Euro

Marcus Günther l Die Berghütte l 2024 l Öl auf Leinwand l 80 x 50 cm l 3.900 Euro

Marcus Günther l Das Ritual l 2024 l Öl auf Leinwand l 140 x 100 cm l 7.200 Euro

Marcus Günther l Vision l 2026 l Öl auf Leinwand l 130 x 90 cm l 6.600 Euro

Marcus Günther l Routine l 2026 l Öl auf Leinwand l 130 x 90 cm l 6.600 Euro

Marcus Günther l Hit me! l 2026 l Öl auf Leinwand l 140 x 100 cm l 7.200 Euro

Marcus Günther l Tagtraum 1 l 2024 l Öl auf Leinwand l 95 x 80 cm l 5.250 Euro

Marcus Günther l Tagtraum 2 l 2024 l Öl auf Leinwand l 95 x 80 cm l 5.250 Euro

Marcus Günther l Pavillon l 2026 l Öl auf Leinwand l 140 x 100 cm l 7.200 Euro

Marcus Günther l Die Botschaft l 2025 l Öl auf Leinwand l 140 x 100 cm l 7.200 Euro

Marcus Günther l Die Begegnung, 2025 l Öl auf Leinwand l 130 x 90 cm l 6.600 Euro

Marcus Günther l Der Auftrag l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 60 cm l 3.600 Euro

Marcus Günther l Das Gleichgewicht l 2024 l Öl auf Leinwand l 95 x 80 cm l 5.250 Euro

Marcus Günther l Komplex l 2025 l Öl auf Leinwand l 80 x 50 cm l 3.900 Euro

Marcus Günther l Exem l 2024 l Öl auf Leinwand l 95 x 80 cm l 5.250 Euro

Marcus Günther l Gemengelage l 2024 l Öl auf Leinwand l 120 x 80 cm l 6.000 Euro

Marcus Günter l Halali l 2024 l Öl auf Leinwand l 80 x 50 cm l 3.900 Euro

Marcus Günther l Stimulus l 2024 l Öl auf Leinwand l 120 x 80 cm l 6.000 Euro

Marcus Günther l Vorgetäuscht l 2025 l Öl auf Leinwand l 95 x 80 cm l 5.250 Euro

Marcus Günther l Luftschläge l 2025 l Öl auf Leinwand l 80 x 50 cm l 3.900 Euro

Marcus Günther l Was bleibt l 2024 l Öl auf Leinwand l 80 x 50 cm l 3.900 Euro

Marcus Günther l Illusion l 2024 l Öl auf Leinwand l 80 x 50 cm l 3.900 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 1 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 2 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 3 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 4 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 5 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 7 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 8 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 9 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 10 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 11 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 12 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 13 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Marcus Günther l Déjà-vu 14 l 2025 l Öl auf Leinwand l 60 x 50 cm l 3.300 Euro

Gefilde – erste Betrachtung
Die Bilder in Gefilde entstehen dort, wo Gewissheiten brüchig werden. Sie betreten kein bekanntes Terrain, sondern eröffnen Zonen des Übergangs – zwischen Erinnerung und Erfindung, Beobachtung und Begehren, Sichtbarkeit und Entzug.
Aus disparaten Fragmenten verdichten sich Bildwelten, die keiner linearen Ordnung folgen. Figuren, Landschaften und Zeichen erscheinen wie Relikte einer Wirklichkeit, die sich fortwährend verwandelt. Sie sind weder Symbole noch Erzählungen; sie existieren als autonome Präsenz, als Ereignisse im Raum des Bildes.
Malerei wird hier nicht als Darstellung verstanden, sondern als Möglichkeit, Wirklichkeit neu zu organisieren. Das Bild ist kein Fenster zur Welt, sondern ein eigener Ort – ein Terrain, auf dem sich Wahrnehmung, Erinnerung und Imagination begegnen und gegenseitig durchdringen. Bedeutung entsteht nicht vor dem Bild, sondern in der Bewegung des Blicks.
Der Titel Gefilde verweist auf diese offenen Landschaften des Denkens und Sehens. Auf Räume, in denen das Vertraute seine Konturen verliert und das Fremde eine unerwartete Nähe gewinnt. Die Arbeiten suchen nicht nach Antworten. Sie kultivieren den Zustand des Suchens selbst – als ästhetische Praxis und als Form der Erkenntnis.
Was sich zeigt, bleibt unabschließbar. Ein Echo innerer Landschaften. Eine Spur. Eine Möglichkeit. Ein Bild, das nicht erklärt werden will, sondern erfahren.

Gefilde – zweite Betrachtung 
Mit der Ausstellung Gefilde präsentiert Günther aktuelle Gemälde, in denen Malerei als Ort der Erinnerung, Imagination und Transformation erfahrbar wird. Ausgehend von fotografschen Fragmenten, alltäglichen Beobachtungen und inneren Bildern entwickelt der Künstler vielschichtige Kompositionen, in denen sich unterschiedliche Realitätsebenen überlagern und neu formieren. Vertraute Motive erscheinen in unerwarteten Zusammenhängen und eröffnen Bildräume, die zwischen Traum, Wahrnehmung und Vorstellung oszillieren.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Malerei selbst – nicht als Abbild einer vorgefundenen Wirklichkeit, sondern als eigenständiger Raum des Denkens und Sehens.
Figuren, Landschaften und architektonische Versatzstücke werden aus ihren ursprünglichen Kontexten gelöst und zu offenen visuellen Gefügen verdichtet. Bedeutung entsteht dabei nicht durch eindeutige Erzählungen, sondern im Zusammenspiel von Form, Farbe und Assoziation.
Der Titel Gefilde verweist auf mentale Landschaften und innere Territorien, auf jene Zwischenräume, in denen Erinnerung, Traum und Gegenwart ineinander übergehen. Die Gemälde bewegen sich bewusst an den Rändern des Fassbaren. Sie machen das Vertraute fremd und das Fremde vertraut, ohne ihre Ambivalenz aufzulösen.
So versteht sich Gefilde als Einladung, Malerei nicht als Darstellung, sondern als Erfahrungsraum zu begegnen: als offenes Feld, in dem Wahrnehmung, Vorstellung und Bedeutung immer wieder neu ausgehandelt werden. Die Werke eröffnen keine Gewissheiten, sondern Möglichkeiten – und fordern dazu auf, sich auf die produktive Unbestimmtheit des Bildes einzulassen.

Statements des Künstlers Marcus Günther zu seiner Ausstellung Gefilde in der galerie grandel.

Biografie l

1967

in Solingen geboren

1989-1991

Ausbildung zum Theatermaler, Düsseldorfer Schauspielhaus, Düsseldorf

1991-2000

Theatermaler, Düsseldorfer Schauspielhaus, Düsseldorf

seit 2000 lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Düsseldorf

2002

Gründung Atelier MG in Düsseldorf

2009 – 2013

Sinnkörper Experiment

Einzelausstellungen l

Auswahl aus den vergangenen fünf Jahren

2023

Zwischenraum, Galerie Grandel, Mannheim / Pal, Atelier MG, Düsseldorf

2022

Vor nicht allzu langer Zeit, Atelier MG, Düsseldorf

2021

Muster, Atelier MG, Düsseldorf

2020

Auslegungssache, Atelier MG, Düsseldorf / Kleiner Schauraum, ArtletStudio, Münster / One-Artist-Window, ArtletStudio, Münster / Sowohl als auch, galerie grandel, Mannheim / Erinnerungen, Atelier MG, Düsseldorf /

2019

Neurose, Atelier MG, Düsseldorf / Zweifellos, Atelier MG, Düsseldorf

2018

POSE, FONIS Galerie, Düsseldorf / Volta, Atelier MG, Düsseldorf

2017

Transformator, FONIS Galerie, Düsseldorf / Träum weiter!, Atelier MG, Düsseldorf

2016

UnterDruck, Atelier MG, Düsseldorf / Es fügt sich, Galerie Töchter & Söhne, Düsseldorf / Freiland, Kunstverein Wesseling, Wesseling / Alte Geister, Kunstverein Eisenturm, Mainz / I´m back!, Galerie SK, Solingen

Gruppenausstellungen l

Auswahl aus den vergangenen fünf Jahren

2023

Colours of my mind, Galerie Brotfabrik, Bonn

2021

Zeit aus den Fugen, Kulturzentrum Schwingeler Hof, Wesseling

2020

Members Exhibition 2020, Badischer Kunstverein, Karlsruhe / Die Erben Wilhelm Morgners, Museum Wilhelm Morgner, Soest

2019

Members Exhibition 2019, Badischer Kunstverein, Karlsruhe / Odyssee, Mainzer Kunstpreis Eisenturm, Mainz / Animalism, Gudberg Nerger, Hamburg / Könnte aber doch, Württembergischer Kunstverein, Stuttgart / 4 Jahre FONIS Galerie, FONIS Galerie, Düsseldorf / Unterwegs – wohin?, Kulturstiftung der Sparkasse, Karlsruhe

2018

3 Jahre FONIS Galerie, FONIS Galerie, Düsseldorf / Wissen statt Glauben, Kulturbahnhof Gerresheim, Düsseldorf / Die Welt… aus den Fugen geraten?, Kulturstiftung der Sparkasse, Karlsruhe

2017

Im Wechsel Spiel, FONIS Galerie, Düsseldorf / Das fliegende Jackett, FONIS Galerie, Düsseldorf / Präsenz, Kritik, Utopie, Württembergischer Kunstverein, Stuttgart / 2 Jahre FONIS Galerie, FONIS Galerie, Düsseldorf / Für einen Abend, FONIS Galerie, Düsseldorf / Mord im Museum, Kulturstiftung der Sparkasse, Karlsruhe

2016

The best of 2016, FONIS Galerie, Düsseldorf / QUERSCHNITT – Künstler der Galerie, Galerie Bovistra, Stuttgart / Himmel & Äd – Kunst in der Kirche, Christuskirche, Düsseldorf / 1 Jahr FONIS Galerie, FONIS Galerie, Düsseldorf

Öffentliche Sammlungen l

Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe

Preise und Stipendien l

2023

Semi Finalist, Dumbo Film Festival / Not a long time ago, New York / Semi Finalist, Stckholm City Festival / Not a long time ago, Stockholm / Winner – Best Animation, Mannheim Arts and Filmfestival, Not a long time ago, Mannheim

2021

(nominiert) Zwölfter Kunstpreis Wesseling Zeit aus den Fugen, Wesseling

2020

(nominiert) Sechster  Simplizissimus-Preis Die Erben Wilhelm Morgners, Soest

2019

(nominiert) 28ster Mainzer Kunstpreis Eisenturm Odyssee, Mainz / (nominiert) 42ster Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe Unterwegs – wohin?, Karlsruhe

2018

gewonnen, 41ster Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe Die Welt… aus den Fugen geraten?, Karlsruhe / (nominiert) DA! Kunstpreis Wissen statt Glauben, Düsseldorf 2017 (nominiert) 40ster Kunstpreis der Kunststiftung der Sparkasse Karlsruhe Mord im Museum, Karlsruhe

2015

gewonnen, 26ster Mainzer Kunstpreis Eisenturm Kollaps der Moderne?, Mainz

2013

gewonnen, topics competition Galerie Stephan Stumpf Konsumieren wider aller Vernunft, München

2012

(nominiert)  25ster  Mainzer Kunstpreis Eisenturm Utopia, Mainz / (nominiert) neunter Kunstpreis Wesseling Punkt ohne Wiederkehr, Wesseling /

2011

gewonnen, Chelsea International Fine Art Competition 2011, New York / (nominiert)  Lucas-Cranach-Art-Award Menschenbilder, Kronach

2009

gewonnen, topics competition Galerie Stephan Stumpf die ferne Wirklichkeit der erotischen Phantasie, München

2008

(nominiert), Kunstpreis Mohr-Villa Freimann Feme-Feuer-Fanatismus, München

2000 (nominiert) Kunstpreis Mandarina Duck, search for art, Bologna / (nominiert) Art Award Bernd-Rosenheim-Stiftung Stadt der Zukunft, Frankfurt/Main

1998

gewonnen, topics competition 750 Jahre Kölner Dom, Graphikwerkstatt, Köln