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Über Ihre surrealistischen Arbeiten sagt die Künstlerin:

„Die Welt hat eine unsichtbare Tiefendimension. Wahre Meister des Jonglierens mit bekannten Dingen, die im Zusammenhang wie absurde Geschichten anmuten, sind die Träume. Wir betreten alle im Traum die geheimen Räume des Inneren, in denen wir umhergehen, Erlebnisse haben und Dinge sehen, die wir, wenn wir uns hinterher erinnern, rätselhaft und fremd finden.“

Die Titel, die Elke Wassmann ihren Werken gibt, deuten an, dass diese die Darstellung von Zuständen zum Thema haben, die jenseits von Wachheit und Bewusstsein liegen. Es ist eine surreale Welt, die dem Betrachter entgegentritt und in der die Grenzen zwischen Innen und Außen nicht eindeutig zu ziehen sind. Entsprechend dieser Bildaussage arbeitet Elke Wassmann nicht nach einem vorher durchdachten Plan, sondern trägt die Bilder zunächst eine Zeitlang in sich, malt dann spontan, d.h. von logischen Denkprozessen möglichst unbeeinflusst und bemüht sich erst nach Vollendung der Arbeiten um rationale Deutung. Diese Betonung der Imagination und das Abrufen des Unbewussten als Grundlage bildnerischen Gestaltens stellt Elke Wassmann in die Tradition Surrealistischer Malerei.

Biografie l

Elke Wassmann, die in Kiel geboren wurde und in Heidelberg aufwuchs, ließ sich an der Werkkunstschule Mannheim ausbilden. Dort studiert sie bei Prof. Paul Berger-Bergner und bei Prof. Joachim Geissler-Kasmekat. Insbesondere sind es Geissler-Kasmekats Arbeiten die Zeugnisse einer intensiven Auseinandersetzung mit den seelischen Tiefen der menschlichen Existenz darstellen – traumhafte bis alptraumhafte Seelengemälde. Träume – mehr noch die Erinnerung an diese sind Gegenstand der Arbeiten Elke Wassmanns. Die Künstlerin, deren Ausstellungstätigkeit sie weit über die Grenzen Europas hinausführte, lebte mehrere Jahre in Mexico, den USA, der Türkei und in Griechenland.

Öffentliche Sammlungen l

Stadt Heidelberg / Stadt Mannheim / Land Baden-Württemberg / Arbeitsamt Heidelberg / Regierungspräsidium Karlsruhe / Ausgleichsbank Bonn / Bundespostministerium Bonn / Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Baden-Württemberg

Preise und Stipendien l

Preis der Willibald-Kramm-Stiftung Heidelberg 1994

Bibliographie l

Elke Wassmann, Heidelberg 1983 / Elke Wassmann, Ölbilder, Zeichnungen, Heidelberg 1989 / Elke Wassmann, Schätze der Kindheit, Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2005 / sieben Titelbilder für das Umweltmagazins „Natur“ von Horst Stern

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